Reichswaldringer TSV 1904 Feucht e.V.

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Veröffentlicht von am in Ringen

 

Am vergangenen Samstag empfing die WKG Neumarkt/Feucht den ASV Hof. Die Ringerjugend war konzentriert, kampfbereit, ehrgeizig und siegeswillig – ein eindeutiges 40:16 war das wohlverdient erarbeitete Endergebnis.

Valentin Lambrecht beginnt stark und hupft gleich auf seinen Gegner drauf. Schon nach 13 Sekunden schaut es so aus, als ob er ihn schultert. Der Gegner windet sich aber wie eine Schlange unter Valentins Nackenhebel hin und her und es dauert noch weitere 25 Sekunden bis zum endgültigen Aus.

Michael Vogls Tanzpartner, äääh Gegner, zeigt uns seine Grundkenntnisse des Wiener Walzers. Michl will aber lieber ringen und bringt ihn nach 15 Sekunden runter auf die Matte. Sie werden sich aber nicht einig, der Gegner will immer wieder hoch und Michael drückt ihn immer wieder runter. Erst als er den Hofer zum Päckchen schnürt, gibt es für den Gastsportler nichts mehr zu melden. Noch ein kurzes Zwischenspiel im wechselseitigen Schuhplattln und Michael schultert ihn bei 1:24.

Wadim Hergets Kampf war zwei Minuten lang ein typisches, griechisches Kräftemessen. Moment! Griechisch? Ein Ruf aus der Gästereihe bringt Wadim auf die glanzvolle Idee, die Beine zu benutzen und somit flugs seinen Gegner abzulegen und ihn zu schultern.

Leonard Linden lässt seine Gegnerin die Kerze üben. Beine hoch, Schultern flach. Sie kann es jetzt.

Felix Stuflesser dreht erst nach 1:30 min auf. Aber dann so richtig. Erstmal holt er ihn mit einem Runterreißer zu Boden, krabbelt hintendrauf und legt ihn per Nackenhebel auf die Schultern.

Lano Schiller drückt seinen Gegner immer wieder erfolgreich nach unten. Immer wieder und wieder. Bei einer Minute Kampfzeit hat er ihn soweit, dass er einen Nackenhebel anwenden kann. Doch der ungeduldige Schiri pfeift wegen fehlender Aktion ab. Also dasselbe Spielchen wieder. Lano drückt und drückt, aber plötzlich zieht der Gegner die Richtungswechselkarte, Lano geht zu Boden und wird mithilfe des geheimen Schulterzwickers besiegt.

Valentin Lambrecht beweist in seinem zweiten Kampf wieder seine unglaubliche Agilität, doch der Gegner lässt sich nicht mehr so leicht überraschen. Er dominiert zeitweise sogar, Valentin kann sich des Öfteren gerade noch aus der Misere retten. Ein missglückter Beinangriff des Hofer Ringers lässt Valentin kurz aufbäumen, jedoch muss er sich letztendlich geschlagen geben.

Michael Vogl zeigt in seinem zweiten Kampf Techniken der Höchstklasse. Lediglich die im griechischen Stil verbotene Beinarbeit vereitelt Michaels ersten Leskinovic. Eine Aktion, bei der der Gegner spektakulär im hohen Bogen rumgeworfen wird. Im zweiten Versuch gibt es kein Halten mehr und Michael gewinnt eindeutig verdient.

Wadim Herget wird im zweiten Kampf erstmal völlig von der Schnelligkeit des Gegners überrannt. Er orientiert sich aber recht schnell und übernimmt das Zepter. Nach dem gefühlt achten erfolgreichen Nackenhebel wiegt sich Wadim jedoch in trügerischer Sicherheit. Das wird ihm zum Verhängnis, denn plötzlich und unerwartet liegt er auf den Schultern.

Leonard Lindens zweiter Kampf dauerte etwas länger als der erste, die Beine der Gegnerin ragten auch nicht gar so weit nach oben aber die Schultern lagen deswegen genauso auf der Matte wie vorher.

Felix Stuflesser startete im zweiten Kampf wesentlich selbstsicherer. Er war hochgradig aufmerksam und drehte bei jedem Angriff den Spieß um. Mit dem letzten Versuch eines Schulterschwungs jedoch beendete Felix die Übungseinheit und schulterte ihn.

Den letzten, aber definitiv anstrengendsten Kampf absolvierte Dominik Nosdrenko. Mit seinem ebenbürtigen Gegner  lieferte er sich ein Kräftemessen wie auf der Wippe. Mal ist der eine oben, dann wieder der andere. Mal hü, mal hott. Erst zur zweiten Halbzeit trennte sich die Spreu vom Weizen. Dominik brachte den Hofer immer wieder und immer öfter auf die Matte und dieser musste dabei ganz schön Kraft lassen. Bei 3:34 min schwanden sie und Dominik konnte als Sieger hervorgehen.

Am kommenden Wochenende steht der letzte Mannschaftskampf der Saison an, am Sonntag den 1. Dezember richtet der TSV 1904 Feucht in der TSV-Halle im Segersweg das Bezirksligaturnier aus. Wettkampfbeginn ist 9:00 Uhr. Die Ringerabteilung freut sich über viele Zuschauer!

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Veröffentlicht von am in Ringen

Am vergangenen Samstag reisten die Reichswaldringer ins idyllische Burgebrach, um seinen Mann zu stehen. Schon bei der Abfahrt war klar, daß heute nicht viel zu holen war. Neumarkt musste sehr kurzfristig drei Ringer krankheitsbedingt abmelden. Feucht konnte mit Leonard Linden zwar wenigstens eine Gewichtsklasse besetzen - 36kg blieben unbesetzt - , allerdings war er ebenfalls gesundheitlich nicht auf der Höhe. Deshalb ließ er sich in beiden Kämpfen in Absprache mit dem Gastgeber schultern, um die Kräfte für seine Genesung und den nächsten Kampftag zu sparen. Ivan Hergert (33kg) musste seine Punkte in beiden Kämpfen ebenfalls abgeben. Sein Gegner war einfach deutlich flinker. Er schulterte ihn bevor Ivan richtig reagieren konnte.

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Am 29.06.2019 findet die jährliche Sonnwendfeier beim TSV 1904 Feucht (Segersweg 9, 90537 Feucht) statt. 

Die Ringerabteilung hat hierfür ein Turnier organisiert, dem Jeder eingeladen ist, teilzunehmen (Siehe Infoblatt). 

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Endlich wieder ein Landes Titel für die Reichswaldringer des TSV 1904 Feucht.

Nach zwei Jahren konnte sich Michael Vogl bei den Bayerischen Meisterschaften in Sulzberg bei Kempten erneut den ersten Platz in der Jugend erkämpfen. Ein halbes Jahr Vorbereitung auf einen Tag im Jahr und eine Schulterverletzung vor zwei Monaten die fast den ganzen Trainingsaufwand zerstörte, weiter an sich arbeiten und dann doch noch belohnt werden für die ganze Mühe, so ging Michael in seinen Finalkampf gegen seinen von Anfang an stark Kämpfenden Hofer Konkurrenten.

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Veröffentlicht von am in Ringen

Dass sich Leonard Linden von den Reichswaldringern des TSV 04 Feucht in sehr guter Form befindet stellte er bei den Bayerischen Meisterschaften im Ringen beim ASV Neumarkt in der Altersklasse C Jugend bis 42 Kg unter Beweis.

Hochkonzentriert und trotzdem Gelassen fertigte der junge Mann in der Vorrunde seinen ersten Gegner aus Augsburg in 13 Sekunden ab. Kaum besser erging es seinen nächsten drei Kontrahenten aus Bayreuth, Westendorf und Unterföhring. Für die bauchte der klasse Techniker lediglich nur 30 Sekunden im Schnitt, bevor er sie auf die Schultern gelegt hatte.

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