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Endlich ist der Knoten geplatzt

Veröffentlicht von am in Taekwondo
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Xenia Neumann und Jule König vom Taekwondo-Wettkampfteam des TSV 1904 Feucht gewinnen den 2-ten BTU-Bayernpokal.

Ziemlich kurz nach dem ersten Bayernpokal startete in Nürnberg der zweite Bayernpokal. Im Wettkampfteam des TSV 1904 Feucht standen Max Weiß (U-12 bis 32kg), Noemi Schweiger (U-15 bis 44kg), Jule König (U-15 bis 59kg), Jonah Sugar (U-18 bis 59kg) und Xenia Neumann (U-18 bis 55kg). Bei Max, Jonah und Xenia ging es noch darum, das Ticket zur bayerischen Meisterschaft zu lösen.

Xenia Neumann (rote Weste)

Für Max war es erst das zweite Turnier und er hatte mit einem doppelten Handicap zu kämpfen. Einerseits ist er mit der Jüngste seiner Altersklasse, andererseits auch an der unteren Grenze seiner Gewichtsklasse. Das hatte zur Folge, dass er gleich im ersten Kampf gegen einen älteren und körperlich überlegenden Gegner antreten musste. Gespannt waren die Couches wie sich Max in seinem verhält. Er konnte sehr gut mithalten und ließ in keiner Runde erkennen, dass er Respekt vor seinem Gegner hatte. Trotz einiger guter Aktionen zum Kopf des Gegners musste er sich am Ende knapp geschlagen geben und schied im Viertelfinale aus.

Jonah und Noemi kamen es leider nur bis ins Halbfiale. Die Beiden mussten sich mit der Bronzemedaille zufriedengeben. Noemi Schweiger noch etwas geschwächt von einem Magen-Darm-Virus, probierte sie in ihrem Halbfinale alles, ihre erfahrene Kontrahentin aus Dachau zu schlagen. Trotz vollem Einsatz reichte es nicht ganz und schied vorzeitig aus.

Jonah musste sich wie vor drei Wochen wieder seinem Gegner aus Nürnberg geschlagen geben. Dieses Mal zeigte er sich vor allem im Infight verbessert, hatte allerdings immer wieder Phasen der Unaufmerksamkeit, die ihm den Einzug ins Finale kostete.

Mit Jule und Xenia schafften es aber noch zwei vom TSV ins Finale, welches beide auch siegreich gestalteten. Jule war ganz klar als Favoritin ins Turnier gegangen, einen Status, welchen sie auch bestätigte. Im Halbfinale gegen ihre knapp einen Kopf größere Gegnerin sogar so deutlich, dass sie den Kampf bereits vor Ende der dritten Runde aufgrund technischer Überlegenheit vorzeitig gewann. Auch im Finale legte sie gleich wieder los wie die Feuerwehr und ging schnell 6:0 in Führung. In Runde zwei schien sie sich aber kurzzeitig zu sicher zu fühlen und ließ die nötige Aufmerksamkeit vermissen. Schon konnte man sehen wie schnell es im Taekwondo gehen kann und bald hatte ihre Gegnerin auf 6:6 ausgeglichen. Glücklicherweise blieb Jule ruhig und fand abgeklärt wieder zu ihrem Kampfstil. So konnte sie den Kampf wieder bestimmen, brachte Punkt für Punkt an und gewann letztendlich doch souverän mit 14:8 und holte sich damit abermals Gold. 

Für das absolute Highlight sorgte aber Xenia. Die Quereinsteigerin im Vollkontakt war bisher trotz guter Trainingsleistungen auf Turnieren zumeist glücklos aufgetreten. Doch nun schien der Knoten geplatzt zu sein. Das es dieses Mal sogar für ganz oben auf dem Treppchen reichen könnte, deutete sie bereits im Halbfinale an, als sie ihrer Gegnerin aus Krumbach von Anfang an den Schneid abkaufte und deutlich in das Finale einzog, womit sie sich auch das Ticket für die Bayerische Meisterschaft löste. Im Finale gegen eine sehr erfahrene Gegnerin ging es zuerst so weiter. Xenia dominierte den Kampf und ging mit einer 8:1 Führung in die erste Pause. Zur zweiten Runde aber wendete sich das Blatt, Xenia verfiel wieder in alte Muster und agierte zu zögerlich und unkonzentriert. So konnte ihre Gegnerin Punkt für Punkt aufholen und kurz vor Schluss sogar mit 10:8 in Führung zu gehen. Das schien der nötige „Hallo aufwachen“ für Xenia gewesen zu sein, denn nun agierte sie wieder mit der nötigen Aggressivität und schaffte in letzter Sekunde noch den Ausgleich. Es ging es in den Sudden Death. In der letzten Sekunde schaffte Xenia mit einem schnellen Angriff die Entscheidung für sich. Sie konnte sich somit über ihre erste Goldmedaille freuen.

               Termine

Sep
30

Sonntag 14:00 - 16:30

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