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Nordbayerische Meisterschaften in Feucht

Veröffentlicht von am in Volleyball
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Dank einer tollen Teamleistung erkämpften sich die U13-Volleyballerinnen des TSV Feucht am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum einen starken 9. Platz bei den Nordbayerischen Meisterschaften und schrammten damit nur um Haaresbreite an der Qualifikation zu den Bayerischen vorbei.

Gespannt war das Orga-Team der TSV'ler als nach der erfolgreichen Bewerbung zur Ausrichtung des Turniers und der anschließenden, kurzen, aber sehr intensiven Planungsphase das große Wochenende vor der Türe stand. Zwar hatte die Volleyball-Abteilung in den vergangenen Saisons schon die eine oder andere Mittelfränkische ausrichten dürfen, ein zweitägiges Spektakel wie dieses war aber auch für die "Kampferprobten" Neuland und erst durch die Hilfe vieler zusätzlicher Helferhände in Form von Eltern und Abteilungsmitgliedern war es möglich den 16 besten Teams aus Nordbayern auch den entsprechenden Rahmen zu schaffen um sich auf das für sie Wesentliche, nämlich das Volleyballspiel zu konzentrieren.

Nach der Begrüßung durch den dritten Bürgermeister Gerd Steuer und Vereinsvorsitz Klaus Schoderer konnten die Kids in den Vierergruppen der Vorrunde die ersten Punkte für ihre Vereinsfarben sammeln. Die Feuchter trafen hier auf den Unterfrankenmeister TSV Iphofen, den Vizemeister der Oberpfalz, SV Hahnbach und die Truppe der BTS Bayreuth (Viertplatzierter aus Oberfranken).

Nachdem sich der TSV Iphofen in der ersten Partie gegen Bayreuth klar durchsetzen konnte, durften sich die Mädels vom TSV Feucht gegen die späteren Nordbayerischen Vizemeister vom SV Hahnbach beweisen. Schnell war klar, die Hahnbacher wussten genau wie sie die anfängliche Nervosität der Feuchter auszunutzen hatten. Zu verhalten und dank vieler Eigenfehler konnten die TSV'ler dem Oberpfälzer Ansturm nicht viel entgegenwerfen, in der Folge holte sich der SV verdient Durchgang eins. Mit dem nötigen Zuspruch im Gepäck startete man in den zweiten Satz, hier schafften es die Mädels sich wieder auf ihre Stärken zu besinnen, viele enge Ballwechsel sollten das Geschehen bestimmen, die Truppe schaffte es ein ums andere Mal die Hahnbacher ins Schwitzen zu bringen, die Oberpfälzer spulten ihr Programm allerdings so routiniert runter, dass man sich zum Ende klar eingestehen musste, die Lorbeeren hingen in dieser Partie doch etwas zu hoch (9:25, 16:25).

Für das anschließende Spiel gegen Iphofen hatten sich die Mädels viel vorgenommen, "ein Sieg sollte her" war die Parole die sich die Truppe auf die Fahne schrieb. Allerdings verarbeiteten wohl einige der Spielerinnen noch den Dämpfer aus der vorherigen Begegnung, was in engen Situationen des Öfteren dazu führte, die Verantwortung an Andere abzugeben (18:25). Dementsprechend forderte Wolfsteiner in der Satzpause den Fehler beim "schweren Ball" mitzunehmen und dabei vorallem geschlossen als Team aufzutreten und die Mädels sollten abliefern. In den beiden folgenden Sätzen gelang es der Truppe den nötigen Kampf und Emotionen aufs Feld zu bringen um die Iphofener letztlich im Tiebreak in die Knie zu zwingen (25:18, 15:11). Entsprechend groß war der anschließende Jubelsturm der Kids, man war endlich im Turnier angekommen.

Auch finalen Gruppenspiel gegen die BTS Bayreuth, erkämpften sich die TSV'ler dank einer tollen Teamleistung zwei weitere Punkte (25:21, 25:16).

Mit zwei Siegen und einer Niederlage auf dem Papier ging man als Gruppenzweiter ins anschließende Überkreuzspiel gegen den alten Bekannten aus Bad Windsheim, ein Zusammentreffen das mittlerweile schon mit einem Derbycharakter verbunden ist. Die besondere Würze sollte diesmal zudem der Umstand bringen, dass der Sieger dieser Partie vorzeitig das begehrte Ticket zur Bayerischen Meisterschaft lösen konnte.

In zwei spannenden Sätzen in welchen keine der beiden Mannschaften wirklich nachgeben wollte, schafften es die Bad Windsheimer allerdings ihre taktischen Mittel über weite Strecken besser umzusetzen als Truppe aus Feucht, entsprechend nervenaufreibend gestalteten sich die langen Ballwechsel, bei denen leider häufiger die TSV'ler den Kürzeren ziehen mussten (18:25, 20:25).

Groß war die Enttäuschung über die verpasste Quali. Bei der gemeinsamen Übernachtung in der Halle aber steckten die Mädels die Köpfe zusammen und schworen sich gemeinsam auf den Folgetag ein: "wenn wir schon nicht unter die ersten Acht kommen können, dann muss eben Platz neun her".

Noch leicht verschlafen startete die Truppe in ihre erste Partie am Sonntag, ihre sich auferlegte Marschroute allerdings setzten sie vom Start weg um. Eigenfehler, an denen die Mädels am Vortag noch zu nagen hatten, wurden schnell abgehakt und stattdessen gemeinsam eine Lösung erarbeitet, der Lohn für die Mannschaftsleistung war ein verdienter 2:0-Erfolg über den VC Katzwang-Schwabach (25:18, 25:14). Im folgenden Halbfinalspiel traf man dann ein weiteres Mal auf den TSV Iphofen, verglichen zu Samstag aber machten die Feuchter von Beginn an klar, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollten. In zwei umkämpften Sätzen rang man den Unterfrankenmeister schließlich nieder (25:21, 25:18) um in einem spannenden Spiel um Platz neun auch noch die VG Bamberg liegen zu lassen (25:21, 25:23).

Auch wenn sie Coach Wolfsteiner ein ums andere Mal ins Schwitzen brachten so sprach dieser in der Folge seiner Mannschaft doch ein großes Lob aus: "Hut ab vor den Mädels, ich bin wirklich stolz auf das Gezeigte. Die Truppe hat nach ein paar Startschwierigkeiten dank dem Turnier denke ich einen großen Schritt vorwärts gemacht, gerade was das Teamplay angeht, ein großartiger Abschluss für eine super Saison!"

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