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U16-Mädels überzeugen und machen das Unmögliche möglich

Veröffentlicht von am in Volleyball
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FEUCHT – Mit zwei Siegen im Gepäck traten die überglücklichen U16-Bezirksliga-Volleyballerinnen des TSV Feucht als Tabellenführer die Heimreise aus Ansbach an. Dabei konnte das Team beim 2:0-Erfolg gegen den TSV Ansbach spielerisch voll überzeugen, beim 2:1-Sieg gegen den TV Altdorf war aufgrund von Konzentrationsschwächen vor allem der Teamspirit und Kampfgeist gefragt.

Zunächst hatten die TSV-Mädels das Glück, die Vorjahresfinalisten der Mittelfränkischen Meisterschaft im direkten Duell gegeneinander studieren zu können. Und sie bekamen zwei völlig unterschiedliche, aber in ihren Stärken sehr überzeugende Teams zu sehen. Während Ansbach mit starken Offensivaktionen zu glänzen wusste, überzeugte der TV nicht minder mit einem taktisch hervorragenden und defensiv starkem Auftritt.

Bis zur letzten Sekunde schenkten sich beide Mannschaften nichts. Am Ende setzte sich der TSV Ansbach mit 2:1 (23:25; 25:12; 15:13) denkbar knapp im Tiebreak durch.

Die körperlich doch recht unterlegenen Feuchter Mädels machten selber schon recht große Augen, was die beiden Teams da auf das Parkett gezaubert hatten und wussten, sie mussten einen Sahnetag erwischen und vor allem im Aufschlag und mit variablen Angriffen überzeugen.

Und vom Start weg war die Hoefer-Truppe voll da, hielt den ersten Satz vom Start weg offen und bekam dank der eigenen Aufschlagstärke immer mehr Selbstvertrauen. Die Defensive um die bärenstarke Lena Kohlhase kaufte den Gastgeberinnen zusehends den Schneid ab und der Feuchter Aufschlag war klarer Punktsieger gegen die Ansbacher Annahme. Da Anna Lehmphul auch noch in der Offensive sehr gut verteilte, ging der erste Set überraschend deutlich an den TSV Feucht (25:15).

Trainer Armin Hoefer warnte davor, auch nur einen Millimeter nachzulassen und sein Team hatte gut zugehört. Jetzt holten sich die Feuchter Mädels schnell einen kleinen Vorsprung, doch Ansbach kämpfte mutig, gab niemals auf. Doch an diesem Tag war das Feuchter Service das entscheidende Zünglein an der Waage. Die Gäste ließen nichts mehr anbrennen und holten sich auch den zweiten Durchgang mit 25:17.

Hoefer nach dem Spiel: „Das Ergebnis sieht sehr deutlich aus, aber hätten wir auch nur etwas nachgelassen und die Ansbacher Angriffsmaschine wäre ins Laufen gekommen, wir hätten in der Defensive wohl über uns herauswachsen müssen. Mein Team hat das wirklich toll gemacht, damit war nicht wirklich zu rechnen.“

Im zweiten Match gegen den Nachbarn aus Altdorf sollte es ein ganz anderes Spiel werden. Der TV hatte weit weniger Schwierigkeiten in der Annahme und der TSV hatte ein ganzes Stück Konzentration zwischen den Spielen verloren. Es begann zäh, viele lange Ballwechsel zehrten an den Nerven und Kräften. Dabei darf nicht vergessen werden, dass viele der Feuchter Mädels am Vortag schon einen kräftezehrenden Frauenspieltag in Reihen des Team Mittelfranken in den Knochen hatten. Trotzdem gelang es dem Team, sich im Laufe des ersten Sets wieder zu stabilisieren, die Auswechselungen stachen dabei recht gut (25:15).

Nach einem schnellen 5:0 im zweiten Durchgang hingegen riss bei den Feuchterinnen der Faden, immer unsicherer wurde das eigene Spiel und Altdorf spielte taktisch klug dagegen. Reihenweise fielen leichte Bälle ins Feld und nun stachen die Spielerwechsel auch nicht mehr. Doch trotzdem sah man schon in dieser Phase, dass das Team funktionierte und zusammen hielt. Doch am Ende stand sich die Mädels dann doch zu oft selber im Weg. Die verdiente Quittung war der Satzausgleich (22:25).

Es ging in den Tiebreak und Altdorf machte da weiter, wo sie aufgehört hatten. Schnell lagen die Feuchter Mädels mit 3:7 zurück. Doch mutige Aufschläge von Lara Pittroff brachten den TSV wieder heran (7:8). Der TV hielt dagegen und setzte sich erneut ab. Beim Stand von 9:12 wechselte das Aufschlagrecht dann wieder zum TSV Feucht, Trainer Armin Hoefer überrumpelte Amélie Sommer, indem er sie zum Service einwechselte. Sie gänzlich ohne Nerven, die Selbigen der Fans zum Zerreißen gespannt, feuerte sie wie ein Kanonier ihr Sprungaufschläge über das Netz und verschlug ihren Aufschlag beim ersten Matchball zum 13:14.

Die wohl am Ende Traurigste auf dem Feld war die Altdorfer Zuspielerin, die durchweg toll gespielt und gekämpft hatte und nun das Risiko gehen musste, bei Matchball für den TSV Feucht Druck mit dem Service zu machen. Es ging schief, der Ball landete im Netz. Ein sehenswertes Kampfspiel endete tragisch, die Feuchter Mädels um die Matchwinnerin Amélie Sommer holten sich den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg, Altdorf hatte zwei starke Partien abgeliefert und musste trotzdem nach zwei 13:15-Tiebreak-Niederlagen mit leeren Händen die Heimreise antreten. AH

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