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Volleyball Frauen holen Punkt in Neudrossenfeld

Veröffentlicht von am in Volleyball
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Die Bayernliga-Volleyballerinnen des TSV Feucht lieferten den Young Volleys in Neudrossenfeld einen starken Fight, mussten sich aber trotz der bisher besten Saisonleistung am Ende mit 2:3 geschlagen geben. Als Belohnung nahmen die TSVlerinnen einen verdienten Punkt mit auf die Heimreise.

Ja was war denn da „Loos“? Um Trainer Armin Hoefer an der Linie professionell ruhig zu halten, engagierten die Mädels um Spielführerin Eva Kossack für die Auswärtspartie den langjährigen Co Ronny Loos als Vertretung des verhinderten Tobi Wolfsteiners zur Unterstützung ihres „Häädkoudsch“ Armin Hoefer.

Seine Funktion ließ Hoefer aus fränkischer Überzeugung auf seine neuen TSV-Shirts drucken und zeichnete damit so einige Fragezeichen in die Gesichter neutraler Beobachter.

Auf dem Parkett machte die Hoefer-Truppe gleich eine gute Figur. Die Young Volleys beeindruckten nicht schlecht beim Einschlagen und damit war klar, dass die Truppe einen sehr guten Tag in den Disziplinen Aufschlag und Annahme wird erwischen müssen. Auch der Block sollte eine entscheidende Rolle spielen.

Mit viel Stimmung und bärenstarken Außenangriffen über Isabel Muswieck und Helena Gleiß gelang es dem Team, mit gutem Aufschlagspiel und einer stabilen Annahme um Libera Claudia Kulessa dran zu bleiben. Es entwickelte sich ein echter Schlagabtausch, der die vielen Zuschauer absolut verdiente. Kein Team konnte sich nennenswert, gegenseitig setzten beide Mannschaften immer wieder die passenden Konter.

Doch beim Stand von 22:24 schien die Messe zugunsten der Gastgeberinnen gelesen zu sein, doch der TSV kämpfte unverdrossen weiter, werte mit starker Defensive und mächtigen Außenangriffen drei Satzbälle ab, um anschließend selber den Sack zu zu machen (30:28).

Das war mal eine Ansage und sehr ähnlich sollte auch der zweite genauso kurzweilige wie gutklassige Satz verlaufen. Zunächst gelang es zwar den Young Volleys sich mit 8:3 abzusetzen, doch die TSVlerinnen konterten sogleich zum 8:7 und das Kopf-an Kopf-Rennen sollte erneut seinen Lauf nehmen. Doch es war schon auffällig, dass die Feuchter Mädels einen erheblichen Aufwand im Außenangriff betreiben mussten, da sie den Mittelangriff erneut völlig außen vor ließen. Dafür zeigte Bettina Hirschmann im Mittelblock, wie gut sie sich im Blockspiel bereits verbessert hat und Laura Lebender steigerte sich zusehends im Außenangriff zur nötigen Entlastung.

Jetzt waren es die TSV-Mädels, die sich beim Stand von 25:24 den ersten Satzball erkämpften, ihn aber selber mit einem Fehlaufschlag versemmelten. Die Young Volleys nutzten die kleine Schwächephase konsequent aus und glichen nach Sätzen aus (27:29).

Es folgte nun leider ein kleiner Einbruch beim TSV, der den Druck im eigenen Aufschlag nicht aufrecht halten konnten, selber aber in der Annahme immer mehr Probleme bekamen. „Hier haben wir gesehen, dass der Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist. Wir sind noch nicht die zusammengewachsene Einheit, die man für so enge Partien sein muss.“ Trainer Hoefer versuchte so einiges mit Wechseln, doch es wurde mit jedem Fehler leiser auf dem Spielfeld und die eigenen Aktionen wackeliger. Mit 17:25 ging der Durchgang verloren.

Doch die Mädels puschten sich nochmals und erinnerten sich an die beiden überzeugenden, ersten Sets. Alles wollten sie nochmal in die Waagschale schmeißen und feuerten gleich einige starke Aufschläge über das Netz. Nun war der Druck für die Gastgeber zu hoch und der TSV gleich ebenso überzeugend aus (25:18). Damit hatten sich die TSVlerinnen schon mal einen Punkt redlich verdient.

Das Niveau konnte der TSV Feucht dann leider nicht halten, viele Unsicherheiten in der Defensive und das Problem, nur über den Außenangriff zu spielen waren am Ende gegen einen immer stärker aufspielenden Gegner zu wenig. Im Tiebreak sahen die Gäste dann kein Land mehr (8:15).

„Trotz der Niederlage gehen wir erhobenen Hauptes nach einer in Summe starken Leistung mit einem Punktgewinn nach Hause – darauf können wir aufbauen. Doch wir haben wieder gesehen, wo wir noch zulegen müssen. Noch schaffen wir es nicht, ganz enge Situationen für uns zu entscheiden“, brachte es Cotrainer Ronny Loos auf den Punkt.

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